Omisalj liegt im äußersten nordwestlichen Zipfel der Insel:
85 m über dem Meeresspiegel, über einer weiten und tiefen Bucht.
Für denjenigen, auf dem Landwege nach Krk kommt, ist es der erste Ort
auf de Insel. Seine geografische Lage und die neue Brücke haben die
ouristische und wirtschaftliche Entwicklung des Ortes positiv beeinflußt:
es gibt jetzt hier
einen internationalen Flughafen, die adriatische Ölleitung und einige
petrolchemische Werke modernster Machart, die miteinem umweltfreundlichen
Konzept errichtet wurden. Die herrliche Bucht, der malerische Ort. das grüne
Hinterland und das milde Klima, das sich zwischen 10 Grad im Winter und
25 Grad im Sommer bewegt, machen Omisalj zu einem bevorzugten Touristenziel:
die Gäste finden hier schöne Hotels, eine große Auswahl
an Lokalen und Restaurants, und endlose Möglichkeiten, die verschiedensten
Sportarten auszuüben. Omisalj ist ein kleiner Ort mit einer großen
Geschichte: die ersten dokumentarischen Erwähnungen gehen auf das XII.
Jhdt zurück, aber archäologische Funde beweisen, daß die
Wurzeln bis in die Vorgeschichte zurückgehen. Auch das Gemeindegebiet
wurde schon in der Antike besiedelt: die Römer gründeten auf der
Halbinsel Ert eine große Stadt mit Namen Fulfinum, die später,
nach dem Sturz des Römischen Kaiserreiches zerstört wurde (ca.
V. Jhdt). Omisalj entwickelte sich. wie die heutige Struktur des historischen
Zentrums beweist, um ein Kastell herum. Der Ort wurde als einer der ersten
von den Kroaten eingenommen, die ihre eigene Sprache. Sitten und Gebrauch
mitbrachten. Das Gebiet ringsum hingegen hatte noch unter einer zweiten
Einwanderungswelle zu leiden: Mitte des V. Jhdts wollte Prinz Ivan VII.
von den Frangipane die unbewohnten Gebiete neu besiedeln lassen, und so
wurde eine Großzahl von Dörfern von Einwanderern kroatischer
und morlakkischer Herkunft gegründet. Heute ist das von den Römern
an der Küste gegründete Njivice das wichtigste Dorf im Gemeindegebiet.
Omisalj war von großer strategischer Wichtigkeit und wurde im V. Jhdt
mit Befestigungsanlagen versehen: von der Stadtmauer ist heute noch der
Turm zu sehen, der in der jüngeren Vergangenheit als Schule diente
und später Büros der öffentlichen Verwaltung beherbergte.
Der Ort hat viele Kirchen - einige sehr alte. andere jüngeren Datums,
aber nicht weniger faszinierend. Außerhalb der Stadtmauer liegtv die
Benediktiner-Abtei San Nicolö. die für die Kroaten einen ganz
besondern Wert hat so erhielten die Mönche im XIII. Jhdt vom Papst
das Recht, bei Messen und dergleichen , die lokale Sprache benutzen zu dürfen.



































